Fresha Kosten 2026: Warum „kostenlos" nicht kostenlos ist
Fresha Kosten 2026 transparent: free + ~20 % Marketplace-Provision + Payment-Gebühren erklärt — und ab wann eine provisionsfreie Pauschale günstiger ist.

Fresha Kosten 2026: Warum „kostenlos" nicht kostenlos ist
Schnell-Antwort: Fresha bewirbt sich als kostenlose Salon-Software — und für die reine Software-Nutzung stimmt das weitgehend. Geld verdient Fresha an Marketplace-Provision (marktüblich ~20 % auf über den Fresha-Marktplatz vermittelte Neukund:innen-Buchungen) plus Payment-Gebühren auf Online-Zahlungen und teils Gebühren für SMS/No-Show-Schutz. Bei sehr kleinem Volumen ist das günstig — sobald regelmäßig Buchungen über den Marktplatz laufen, wird es schnell teurer als jede feste Pauschale.
„Kostenlose" Salon-Software klingt unschlagbar. Und Fresha ist ein gutes Produkt mit echtem Gratis-Kern. Aber „kostenlos" bedeutet hier: kein Software-Abo — nicht „du zahlst nie etwas". Dieser Artikel erklärt transparent, wo bei Fresha 2026 wirklich Kosten entstehen, rechnet den Kipppunkt konkret und zeigt, ab wann sich eine provisionsfreie Alternative lohnt.
Hinweis: Fresha-Konditionen variieren je nach Land, Buchungsweg und Funktion und ändern sich über die Zeit. Die genannten Werte sind marktübliche Orientierung für 2026 — nicht verbindlich. Die verbindlichen Konditionen bekommst du direkt bei Fresha.
Wie das Fresha-Modell funktioniert
Fresha ist Software plus Marktplatz. Das Geschäftsmodell hat im Kern drei Komponenten:
- Kostenlose Software-Basis: Kalender, Kundenverwaltung und die eigene Buchungsseite sind weitgehend gratis. Das ist der ehrliche Teil des „free".
- Marketplace-Provision: Für Neukund:innen, die über den Fresha-Marktplatz/die App zu dir kommen, fällt ein Prozentsatz pro Buchung an — marktüblich rund 20 % auf die erste Buchung dieser neuen Kund:in.
- Payment- & Add-on-Gebühren: Auf Online-Zahlungen fällt eine Kartengebühr an; Funktionen wie SMS-Erinnerungen oder No-Show-Schutz können separat kosten.
Der entscheidende Punkt: Solange Kund:innen über deinen eigenen Link buchen, ist es günstig. Sobald Fresha als Marktplatz „vermittelt", greift die Provision.
Konkrete Rechnung: Wo die Kosten entstehen
Beispiel bei ~20 % Marketplace-Provision auf 60 € Durchschnittsbon, plus geschätzten Payment-Gebühren auf Online-Zahlungen:
| Marketplace-Neukund:innen/Monat | Provision (20 %) | Pro Jahr |
|---|---|---|
| 10 | ~120 € | ~1.440 € |
| 25 | ~300 € | ~3.600 € |
| 50 | ~600 € | ~7.200 € |
Zum Vergleich eine feste, provisionsfreie Pauschale (z.B. 59 €/Monat = 708 €/Jahr):
| Marketplace-Buchungen/Monat | Fresha ~20 % | Pauschale 59 € | Differenz/Monat |
|---|---|---|---|
| 10 | ~120 € | 59 € | −61 € |
| 25 | ~300 € | 59 € | −241 € |
| 50 | ~600 € | 59 € | −541 € |
Kipppunkt: Schon ab ~25–30 Marketplace-Buchungen/Monat liegt die feste Pauschale klar vorn — und der Abstand wächst mit jeder weiteren vermittelten Buchung. Dazu kommen Payment-Gebühren, die bei beiden Modellen anfallen, aber das Bild zugunsten der Pauschale nicht ändern.
Was bei „kostenlos" sonst noch ins Geld geht
Neben der Provision gibt es Kosten, die nicht auf der Rechnung stehen:
- Daten-Hoheit: Marketplace-Kund:innen „gehören" tendenziell der Plattform. Direktes Re-Engagement (Recall, Geburtstags-Aktion) ist eingeschränkter als bei eigenen Kund:innen.
- Preis-Wettbewerb: Im Marktplatz steht dein Salon direkt neben dem Wettbewerb nebenan — Druck auf den Preis.
- Add-on-Gebühren: SMS, No-Show-Schutz und erweiterte Features können einzeln kosten und summieren sich.
- Abhängigkeit: Je mehr Umsatz über den Marktplatz läuft, desto schwerer der spätere Absprung.
Wann sich Fresha trotzdem lohnt
Fairerweise: Der Gratis-Kern und der Marktplatz haben echten Wert.
- Start ohne Fixkosten: Wer gerade anfängt und noch wenig Volumen hat, zahlt real fast nichts.
- Neukund:innen-Reichweite: Der Marktplatz bringt Sichtbarkeit, die du allein schwer aufbaust.
- Sehr kleines Volumen: Unter ~25 Marketplace-Buchungen/Monat ist die Provision niedriger als jede Pauschale.
Die kluge Strategie ist oft: Marktplatz für Neukund:innen-Akquise behalten, Stammkundschaft auf die eigene, provisionsfreie Seite holen.
Die provisionsfreie Alternative
Eine feste Pauschale (wie EazyBooking ab 59 €/Monat) dreht die Logik um: ein planbarer Fixpreis, keine Provision pro Buchung, volle Daten-Hoheit, eigene Brand und direkter Stripe-Cashflow. Wer regelmäßig über den Marktplatz Buchungen erhält, fährt damit ab dem Kipppunkt günstiger. Details im Fresha-Alternative-Vergleich. Den konkreten Umstieg beschreibt Fresha verlassen.
Häufige Fragen (FAQ)
Ist Fresha wirklich kostenlos?
Die Software-Basis (Kalender, Kundenverwaltung, eigene Buchungsseite) ist weitgehend gratis. Geld verdient Fresha über Marketplace-Provision auf vermittelte Neukund:innen und über Payment-Gebühren. „Kostenlos" heißt also: kein Abo — nicht „nie Kosten".
Wie hoch ist die Fresha-Provision genau?
Marktüblich rund 20 % auf Neukund:innen-Buchungen, die über den Fresha-Marktplatz vermittelt werden. Buchungen über deinen eigenen Link sind in der Regel provisionsfrei. Die verbindlichen Sätze für dein Land bekommst du direkt bei Fresha.
Ab wann lohnt sich eine Pauschale mehr?
Faustregel: ab ~25–30 Marketplace-Buchungen/Monat. Bei 50 vermittelten Buchungen sparst du mit einer 59-€-Pauschale grob 540 €/Monat.
Zahle ich bei Fresha auch für Stammkund:innen?
Buchungen über deinen eigenen Fresha-Link sind meist provisionsfrei — die ~20 % greifen vor allem bei Marketplace-vermittelten Neukund:innen. Payment-Gebühren auf Online-Zahlungen können aber unabhängig davon anfallen.
Soll ich Fresha komplett verlassen?
Nicht zwingend. Viele Salons behalten den Marktplatz als reinen Akquise-Kanal und holen die Stammkundschaft auf die provisionsfreie eigene Seite. Siehe Fresha verlassen und den Vergleich.
Sind die genannten Zahlen verbindlich?
Nein — marktübliche Orientierung für 2026, nicht verbindlich. Konditionen variieren nach Land/Buchungsweg/Funktion und ändern sich. Aktuelle Werte beim Anbieter prüfen.
Nächste Schritte
- → Fresha-vs-EazyBooking-Vergleich
- → Fresha verlassen — Migration in 5 Schritten
- → Treatwell-Provisionsmodell verstehen
- → EazyBooking 14 Tage gratis testen
„Kostenlos" ist bei Fresha kein Märchen, aber auch kein vollständiges Bild — es ist ein erfolgsabhängiger Preis, der mit jeder vermittelten Buchung steigt. Wer regelmäßig über den Marktplatz Buchungen erhält und die Jahres-Rechnung macht, fährt mit einer provisionsfreien Pauschale ab dem Kipppunkt günstiger.
Autor
EazyBooking Team
Wir bauen EazyBooking — eine Online-Terminbuchung für Service-Businesses in der DACH-Region. Hosted in Frankfurt, DSGVO-konform, ohne Provision.
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